Endlich angekommen: Das Upgrade auf das CANON RF 7-14MM F2.8-3.5L FISHEYE STM.

Ich bin ehrlich mit euch: Es gibt Objektive, die man für die Arbeit braucht, und es gibt solche, die man für das Gefühl kauft. Mein altes EF 8-15mm f/4L Fisheye gehörte definitiv in die zweite Kategorie. Es hat mich über Jahre begleitet, aber wer das RF-System nutzt, weiß, dass der EF-Adapter auf Dauer eben doch eine kleine Hürde im Workflow ist.

Heute ist der Grund für meine gute Laune (und die Bilder, die ihr hier seht) die Lieferung des brandneuen RF 7-14mm Fisheye.

Der Wechsel fühlt sich wie ein riesiger Schritt nach vorne an. Während das alte EF-Objektiv bei 8mm startete und bei 15mm aufhörte, kitzelt das neue RF mit den 7mm am unteren Ende noch einmal ein ganzes Stück mehr Sichtfeld heraus. In dieser extremen Weite macht jeder Millimeter einen gewaltigen Unterschied für den Bildlook aus. Es ist faszinierend zu sehen, wie Canon es geschafft hat, die Naheinstellgrenze und die Schärfe bis in die Randbereiche für die hochauflösenden Sensoren der R-Serie zu optimieren.

Was mich aber am meisten begeistert, ist die native Integration. Kein Adapter mehr, ein schnellerer Autofokus und eine spürbar bessere Balance an der Kamera. Man merkt einfach, dass dieses Glas für die Zukunft gebaut wurde. Das EF 8-15mm war eine Legende, keine Frage, aber das RF 7-14mm bringt diese spezielle, fast schon surreale Perspektive auf ein technisches Level, das heute einfach Standard sein muss.

Die Fotos, die ich euch hier zeige, sind das erste Ergebnis direkt nach dem Auspacken. Die Klarheit und die Dynamik, die dieses neue Fisheye einfängt, haben mich sofort abgeholt. Es macht einfach wieder richtig Spaß, die Welt durch diese extrem gebogene Linse zu sehen, ohne Kompromisse bei der Abbildungsleistung machen zu müssen.

Hier ein Kurzvideo mit den Bordmitteln bei Videoaufnahmen mit einer OpenGate Kamera wie der R6 Mark III und der Software EOS VIRTUAL REALITY SYSTEM